Präsident Moon Jae-in hat die Wichtigkeit von Reformen und des Dienstleistungsgedankens in der Verwaltung betont.
Bei einem Treffen mit seinen Beratern sagte er am Montag, es sei an der Zeit, dass die Beamten eine neue Mentalität an den Tag legen, ein Zeitalter der Veränderungen willkommen heißen, der Gemeinschaft Vorrang vor kleineren Gruppen geben und der Öffentlichkeit dienen.
Solange die öffentlich Bediensteten keinen "radikalen Willen" übernähmen, um überholte Praktiken und Denkweisen abzulegen und durch Reformen und Innovation Veränderungen anzustreben, werde Südkorea in der sich schnell verändernden Welt zurückbleiben.
Zurzeit tobt ein Streit zwischen Justizministerin Choo Mi-ae und dem obersten Staatsanwalt Yoon Seok-youl über die Reformen bei der Staatsanwaltschaft. Daher wird in Südkorea spekuliert, dass seine Bemerkungen insbesondere an die Staatsanwaltschaft gerichtet gewesen seien.
Das Präsidialamt teilte unterdessen mit, dass sich die Aussage auf alle Beamten beziehen würde und sie zum Nachdenken anregen solle.