Ein südkoreanischer Regierungsabgeordneter hat nach einem USA-Besuch die Erwartungen für einen Nordkorea-Besuch eines führenden US-Parlamentariers zum Ausdruck gebracht.
Kim Han-jung von der Arbeitsgruppe der Minjoo-Partei Koreas zur koreanischen Halbinsel erläuterte heute in einem Radioprogramm die Ergebnisse des sechstägigen USA-Besuchs der Taskforce.
Die Delegation habe sich mit dem Abgeordneten Brad Sherman getroffen und das Grundprinzip erneut bestätigt, dass die US-nordkoreanischen Beziehungen durch Dialog angegangen werden sollten, sagte er. Der Demokrat gilt als Favorit für den Posten des Vorsitzenden des Außenausschusses des Repräsentantenhauses.
Auch über die Hoffnung auf Gespräche zwischen den Parlamenten Nordkoreas und der USA und auf einen Nordkorea-Besuch sei gesprochen worden, hieß es.
Kim wies darauf hin, dass nach einem Machtwechsel in den USA gewöhnlich sechs Monate für die Aufstellung des Grundrahmens der Außenpolitik im Außenministrium gebraucht werden. Es sei betont worden, dass Nordkorea während dieser Zeit keine Provokation verüben dürfte.
Die Delegation traf sich nach weiteren Angaben auch mit Vizeaußenminister Stephen Biegun. Biegun habe die Position bekräftigt, dass man sein Bestes tun werde, um die Erfahrungen und Lehren aus beiden Gipfeln mit Nordkorea an die nächste Regierung aufrichtig weiterzuleiten.