Mitarbeiter von Schulkantinen und Betreuer für die Nachmittagsbetreuung in Seoul wollen am Donnerstag in einen zweitägigen Streik treten.
Sie fordern unter anderem Verbesserungen bei der Altersversorgung.
Eine Koalition von atypisch Beschäftigten von Schulen in Seoul kündigte den Streik am Dienstag an. Sie habe mit dem Bildungsamt der Stadt Seoul eine Arbeitssitzung über die Rentenversicherung abgehalten, die Behörde habe jedoch lediglich sehr enttäuschende Vorschläge unterbreitet. Nach Diskussionen habe sie beschlossen, die Arbeit niederzulegen, hieß es.
Zu der Koalition gehören verschiedene Gewerkschaften, darunter die Gewerkschaft von atypisch Beschäftigten von Schulen. Mitglieder sind 11.000 Betreuer für Nachmittagsangebote und Mitarbeiter in Schulkantinen.
Angesichts des angekündigten Streiks arbeitete das Bildungsamt Maßnahmen aus. Die Behörde will die Kinder ihr Mittagessen selbst mitbringen lassen oder ihnen Fertiggerichte anbieten. Im Falle von Kinderbetreuungsprogrammen sollen Kinder nach dem Unterricht in ihrem Klassenzimmer bleiben, oder andere Kräfte wie der Schulleiter sollen aushelfen.