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Nationales

Unterschlupf für Trostfrauen in Seoul geschlossen

Write: 2020-10-29 09:20:59Update: 2020-10-29 12:00:05

Unterschlupf für Trostfrauen in Seoul geschlossen

Photo : YONHAP News

Ein Unterschlupf für Überlebende der Sexsklaverei der japanischen Armee während des Zweiten Weltkriegs in Seoul ist acht Jahre nach der Öffnung geschlossen worden.

Der Koreanische Rat für Gerechtigkeit und Erinnerung in Fragen der Sexsklaverei durch das japanische Militär, eine private Organisation für die Unterstützung der sogenannten Trostfrauen, räumte am Mittwoch das Haus im Viertel Mapo. Die dort aufbewahrten Gegenstände verstorbener Opfer und Dokumente wurden an einen anderen Aufbewahrungsort verlegt.

Ein Vertreter der Organisation teilte mit, dass der Unterschlupf ein Raum für die historische Bildung gewesen sei, wo Freiwillige, Schüler und Studenten die Schmerzen der Opfer der Sexsklaverei geteilt hätten. Die Gegenstände der Verstorbenen und Dokumente würden bei Gelegenheit den Bürgern freigegeben.

Das Heim in Mapo, ein Wohnhaus mit zwei Stockwerken und einem Untergeschoss, war mit finanzieller Unterstützung einer Kirche 2012 eröffnet worden. Dort hatten einige Opfer der Sexsklaveri gelebt. Die letzte Bewohnerin des Hauses, Gil Won-ok, zog im Juni aus.

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