Laut der britischen Regierung steckt der russische Militärgeheimdienst hinter Cyberangriffen zur Zeit der Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2018 in PyeongChang.
In letzter Zeit habe der Geheimdienst auch Angriffe auf das Organisationskomitee der Olympischen Spiele in Tokio und deren Sponsoren versucht, berichtete die Nachrichtenagentur Reuters am Montag (Ortszeit). Eine entsprechende Stellungnahme veröffentlichte der britische Außenminister Dominic Raab.
Der Erklärung zufolge stellte die britische Regierung fest, dass Unit 74455 des russischen Militärgeheimdiensts GRU (Hauptverwaltung für Aufklärung) bei den Spielen 2018 in PyeongChang Aktionen wie die Beschädigung von mehreren hundert Computern, die Lahmlegung des Internetzugangs und Störungen von Sendungsfeeds durchgeführt habe.
Diese Angriffe seien in einer Weise manipuliert worden, dass chinesische oder nordkoreanische Hacker als Urheber erschienen, erklärte Raab.
Die Handlungen der GRU gegen die Olympischen und Paralympischen Spiele seien zynisch und rücksichtslos. Man verurteile sie aufs Schärfste, hieß es weiter.