Zwei südkoreanische Fischer sind 50 Tage nach der Entführung durch eine unbekannte bewaffnete Gruppe in Gewässern vor Ghana freigelassen worden.
Das Außenministerium teilte mit, dass beide Südkoreaner am Samstag gegen 4.30 Uhr koreanischer Zeit auf freien Fuß gesetzt worden seien.
Ihr Gesundheitszustand sei vergleichsweise gut. Die südkoreanische Botschaft in Nigeria habe sie an einen sicheren Ort bringen lassen.
Das Ministerium wolle die Männer auf deren Wunsch hin nach Ghana zurückschicken, wo sie gelebt haben, sobald ein Flug verfügbar sei.
Die Männer waren am 28. August in Gewässern 200 Kilometer südlich vom Hafen von Lome in Togo von Bord eines unter ghanaischer Flagge fahrenden Fischereischiffs entführt worden.