Die Vereinten Nationen haben laut einem Medienbericht die Frist der für die Nordkorea-Hilfe gewährten Sanktionsausnahmen für zehn Organisationen verlängert.
Grund ist, dass sie Hilfsgüter kaum nach Nordkorea liefern konnten, weil das Land angesichts der Covid-19-Pandemie seine Grenze geschlossen hatte.
Im Zeitraum von Juni bis zum 15. Oktober hätten zehn Organisationen um eine Verlängerung der Sanktionsausnahme gebeten und die Genehmigung hierfür erhalten, berichtete der US-Auslandssender Voice of America (VOA). Genehmigt worden seien insgesamt elf Fälle, hieß es unter Berufung auf Angaben der Webseite des Sanktionskomitees für Nordkorea des UN-Sicherheitsrats.
Zu den Organisationen zählen auch UN-Organisationen wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO), das Welternährungsprogramm (WFP) und das Kinderhilfswerk UNICEF.
Ein Expertengremium des Sanktionskomitees hatte in einem Bericht Ende September geschrieben, dass die Frist einer Sanktionsausnahme zu humanitären Zwecken in Bezug auf Covid-19 von sechs Monaten auf ein Jahr verlängert worden sei.