Südkorea hat bei der von der OECD erstmals durchgeführten Bewertung der digitalen Regierung auf Platz eins rangiert.
Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) veröffentlichte am Mittwoch (Ortszeit) den Digital Government Index 2019. Laut seinem Innenministerium erhielt Südkorea 0,742 von einem möglichen Punkt und schnitt damit am besten unter 33 untersuchten Ländern ab.
Der Index wurde dieses Jahr zum ersten Mal veröffentlicht, um das Niveau des digitalen Wandels und den Reifegrad der digitalen Regierung in Mitgliedsländern zu messen.
Die Lage in 33 Ländern, darunter 29 OECD-Mitgliedern, wurde im Zeitraum von 2018 bis 2019 ermittelt. Unter den Mitgliedern wurden die USA, Australien, die Schweiz, Ungarn, Mexiko, die Slowakei, die Türkei und Polen von dem Vergleich ausgeschlossen.
Hinter Südkorea folgte Großbritannien auf Platz zwei, gefolgt von Kolumbien, Dänemark und Japan.
OCED schrieb, dass Südkorea und weitere Länder in der oberen Gruppe die digitale Regierung ins Zentrum der Regierungspolitik gerückt und über mehrere Regierungen hinweg regierungsweite Reformen aktiv vorangetrieben hätten.