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Internationales

Menschenrechtsorganisationen fordern UN-Resolution wegen Erschießung von Südkoreaner durch Nordkorea

Write: 2020-10-15 13:47:51Update: 2020-10-15 14:44:38

Menschenrechtsorganisationen aus sieben Ländern haben die Vereinten Nationen zur Verabschiedung einer neuen UN-Resolution gegen Nordkorea aufgerufen.

Grund ist die jüngste Erschießung eines südkoreanischen Beamten durch nordkoreanische Soldaten im Meer nahe der Grenze.

33 Organisationen, darunter das in Washington beheimatete Komitee für Menschenrechte in Nordkorea (HRNK) und die in Seoul beheimatete Vorübergehende Arbeitsgruppe für Gerechtigkeit (TJWG), hätten die Forderung nach eigenen Angaben am Mittwoch in einem gemeinsamen Schreiben an die Vereinten Nationen unterbreitet.

Die Menschenrechtler bezeichneten es als "schockierende Nachricht", dass nordkoreanische Soldaten den Beamten aufgrund eines Tötungsbefehls zur Vorbeugung einer Einschleppung von Covid-19 erschossen und die Leiche verbrannt hätten.

Die UN sollten in ihrer jährlichen Menschenrechtsresolution zu Nordkorea eine strengere Haltung zu solchen unmenschlichen Taten einnehmen, hieß es.

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