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Nationales

Behörde rät lokalen Verwaltungen zu Begrenzung von Angaben zu Corona-Infizierten auf Webseite

Write: 2020-10-14 10:05:11Update: 2020-10-14 11:14:21

Behörden haben den lokalen Verwaltungen dazu geraten, den Umfang der auf ihrer Webseite freigegebenen persönlichen Informationen der Coronavirus-Infizierten einzuschränken.

Die Koreanische Agentur für Internet und Sicherheit (KISA) gab bekannt, zusammen mit der Kommission für den Schutz persönlicher Informationen ein entsprechendes Informationsschreiben an die Gebietskörperschaften geschickt zu haben. Damit sollten persönliche Daten besser geschützt werden.

Die lokalen Verwaltungen veröffentlichen zur Verhinderung einer Ausbreitung von Covid-19 einen Teil der persönlichen Daten der Corona-Infizierten und deren Bewegungsrouten. Der Umfang der freigegebenen Daten unterscheidet sich jedoch je nach der Gebietskörperschaft. Auch gibt es Fälle, in denen Informationen zum Privatleben von Patienten preisgegeben wurden. Deshalb waren besorgte Stimmen über eine eventuell übermäßige Verletzung der Privatsphäre zu hören.

KISA hatte demnach Ende August die Internetauftritte aller 243 Gebietskörperschaften im Land unter die Lupe genommen. Dabei wurden 349 Fälle festgestellt, in denen Daten wie solche zum Geschlecht, Alter und Wohnort bekannt gemacht wurden, mit denen die Betroffenen identifiziert werden könnten.

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