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Nationales

Behindertengruppen fordern Verbesserung staatlicher Beratungsdienste wegen Corona-Blues für Hörbehinderte

Write: 2020-10-07 12:56:21Update: 2020-10-07 15:08:47

Behindertenorganisationen haben der Nationalen Menschenrechtskommission eine Petition wegen der von der Regierung angebotenen Beratungsdienste für Depressionen aufgrund der Covid-19-Pandemie eingereicht.

Fünf Organisationen gaben heute eine Pressekonferenz vor dem Sitz der Kommission in Seoul und forderten, entsprechende Beratungsdienste für Hörbehinderte zu verbessern.

Angesichts des sogenannten „Corona-Blues“ habe die Zahl der telefonischen Beratungen zur Suizidprävention im Monatsschnitt um 78 Prozent gegenüber dem Vorjahr zugenommen. Jedoch würden Beratungen nur per Telefon angeboten, daher könnten Menschen mit Hörbehinderungen keine kontaktfreie Beratung in Anspruch nehmen, sagte der Chef einer der Organisationen.

Im Anschluss an die Pressekonferenz reichten die Gruppen der Menschenrechtskommission eine Petition gegen die Behörden ein, die solche Beratungen anbieten, darunter das Ministerium für Gesundheit und Wohlfahrt sowie das Koreanische Zentrum für Suizidprävention.

Die Seuchenkontrollbehörde KDCA bietet per Messengerdienst KakaoTalk Beratungen für Hörbehinderte an. Auch über eine Applikation für Videoberatungen mittels der Fingersprache kann man um eine solche Beratung bitten. Jedoch gibt es noch keinen psychologischen Beratungsdienst für Menschen mit Behinderung.

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