In fast allen in Südkorea verkauften Monatsbinden sind krebserregende Substanzen nachgewiesen worden.
97 Prozent der hier erhältlichen Produkte seien belastet, ergab die Auswertung der Daten einer Untersuchung zu gesundheitlichen Folgen von Einweg-Damenbinden, die das Ministerium für Lebensmittel- und Medikamentensicherheit durchführte.
Dem Ergebnis der Auswertung durch den Abgeordneten Lee Yong-ho zufolge wurden bei 647 von 666 untersuchten Produkten, damit bei 97,2 Prozent, krebserregende Stoffe gefunden, die die Weltgesundheitsorganisation und das Internationale Krebsinstitut als solche einstuften. Bei allen 25 Produkten, die seit 2014 über Direkteinkäufe aus dem Ausland erhältlich sind, wurden solche Substanzen nachgewiesen.
Lee, Mitglied des parlamentarischen Gesundheitsausschusses, wies darauf hin, dass das Ministerium für Lebensmittel- und Medikamentensicherheit früher nach einer Bewertung der Gefährlichkeit und einer Qualitätskontrolle von Monatshygieneprodukten die Sicherheit der Produkte und Unbedenklichkeit für den menschlichen Körper hervorgehoben habe. Es sei jedoch fraglich, ob man den Angaben trauen und die Produkte unbesorgt verwenden könne, hieß es.