Nach Einschätzung von früheren hohen Beamten des US-Außenministeriums könnte Nordkorea nach der US-Präsidentschaftswahl im November Provokationen verüben.
Nordkorea könne nach der US-Wahl zu einer Provokation greifen, um die Aufmerksamkeit der neuen Regierung zu erregen, sagte Susan Thornton am Donnerstag (Ortszeit) bei einer Online-Diskussion, die von der Organisation Korea Society veranstaltet wurde. Thornton war kommissarische Abteilungsleiterin für Ostasien- und Pazifikangelegenheiten in der Anfangszeit der Trump-Regierung.
Daniel Russel verwies ebenfalls auf die Möglichkeit nordkoreanischer Provokationen. Im Falle des Wahlsiegs des demokratischen Kandidaten Joe Biden sollte man mit einigen Provokationen rechnen, sagte Russel, der der letzte Abteilungsleiter für Ostasien- und Pazifik-Angelegenheiten in der Obama-Regierung war.