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Internationales

UN fordern Kooperation beider Koreas für Ermittlungen zu Tötung eines Beamten

Write: 2020-10-01 09:20:54Update: 2020-10-01 13:25:00

Das UN-Hochkommissariat für Menschenrechte (OHCHR) hat Süd- und Nordkorea aufgerufen, für eine unparteiische Untersuchung der jüngsten Tötung eines südkoreanischen Beamten zu kooperieren.

Die OHCHR-Sprecherin Ravina Shamdasani sagte am Mittwoch dem US-Sender Radio Free Asia, man fordere Süd- und Nordkorea auf, zusammenzuarbeiten, um sofortige, unparteiische und effektive Ermittlungen in dem Fall durchzuführen und ihre Ergebnisse zu veröffentlichen.

Nach dem internationalen Menschenrechtsgesetz seien Staaten verpflichtet, glaubwürdige und unparteiische Ermittlungen zu solchen Vorfällen durchzuführen. Es müsse festgestellt werden, ob ein willkürlicher Lebensentzug vorliege, der gegen das Recht auf Leben verstoße, hieß es.

Sollte die Untersuchung Beweise für ein Fehlverhalten ergeben, sollten Schritte unternommen werden, um nach dem internationalen Menschenrechtsgesetz die Beteiligten zur Verantwortung zu ziehen. Auch sollten Verfahren eingeführt werden, um zu verhindern, dass ähnliche Vorfälle in Zukunft erneut vorkommen, betonte sie.

Ein südkoreanischer Fischereibeamter wurde am 22. September im Westmeer von nordkoreanischen Soldaten erschossen. Angesichts vieler Unklarheiten über den Fall schlug das südkoreanische Präsidialamt am Sonntag Nordkorea eine gemeinsame Untersuchung vor. Auf den Vorschlag hat Nordkorea bislang nicht geantwortet.

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