Die Polizei will für den nationalen Gründungstag angekündigte sogenannte „Drive-thru“-Kundgebungen verbieten.
Einige konservative Bürgergruppen hatten für den 3. Oktober im Stadtzentrum Seouls einen Autokorso-Protest angekündigt.
Die Stadt Seoul verbot Versammlungen mit zehn oder mehr Teilnehmern. Einige Stadtbezirke untersagten Versammlungen grundsätzlich und damit unabhängig von der Teilnehmerzahl.
Mit Stand Mittwochmittag sind 76 Kundgebungen mit mehr als zehn Teilnehmern am nationalen Gründungstag angemeldet.
Eine konservative Bürgergruppe meldete am Dienstag bei der Polizei, dass sie einen Autokorso aus etwa 200 Fahrzeugen von Yeouido über den Gwanghwamun-Platz bis zur Polizeistation des Bezirks Seocho in Seoul plane. Die Polizei teilte mit, dass sie unter Berücksichtigung der Kriterien der Seuchenkontrollbehörden für ein Versammlungsverbot und von Verkehrsstaus die Organisation mit einem Verbot belegen werde.