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Politik

Regierung will gegen Kundgebungen am nationalen Grüdungstag hart durchgreifen

Write: 2020-09-18 01:19:28Update: 2020-09-18 14:13:30

Die Regierung will gegen Kundgebungen am nationalen Gründungstag am 3. Oktober hart durchgreifen.

Sie forderte Bürgergruppen auf, auf Großkundgebungen zu verzichten, nachdem Proteste im August zur Entstehung einer zweiten Corona-Welle beigetragen hatten.

Sollte durch Kundgebungen die Eindämmung von Covid-19 behindert oder gar eine weitere Ausbreitung der Pandemie verursacht werden, wolle die Regierung die Beteiligten zur Verantwortung ziehen, warnte Ministerpräsident Chung Sye-kyun am Donnerstag bei der Regierungsbefragung im Parlament.

Die Regierung sei fest entschlossen, Zwangsmittel einzusetzen, um eine Wiederholung von Kundgebungen wie zum Unabhängigkeitstag am 15. August zu verhindern. Gegebenenfalls wolle die Regierung die Teilnehmer in Regress nehmen, hieß es.

Chung sagte weiter, dass derzeit 300 bis 400 Versammlungen am Gründungstag angemeldet seien. Die Regierung wolle für die Sicherheit und das Leben der Bürger Kundgebungen am Gründungstag und während der Feiertage zum Erntedankfest Chuseok unter allen Umständen verhindern.

Der Premier betonte außerdem, dass die Transparenz den Kern der Seucheneindämmung Südkoreas bilde und dass die Statistiken der Katastrophenschutzzentrale präzise seien. Damit reagierte er auf die Bemerkung eines Oppositionsabgeordneten, dass Bürger den Mitteilungen der Regierung über Covid-19 nicht vertrauten.
 

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