Das Umweltministerium hat 53 Asthma-Patienten zusätzlich als Opfer schädlicher Desinfektionsmittel für Luftbefeuchter anerkannt.
Das teilte das Ministerium nach einer Sitzung des Komitees für Schadenersatz wegen Desinfektionsmitteln für Luftbefeuchter am Mittwoch mit.
Damit stieg die Anzahl der Empfänger staatlicher Zuschüsse für Gesundheitsschäden durch Luftbefeuchter-Desinfektionsmittel auf insgesamt 983.
Die Zahl der Opfer, die nach dem Sondergesetz für Schadenersatz wegen Desinfektionsmitteln für Luftbefeuchter Unterstützung erhalten, liegt damit bei 2.978. Zu ihnen zählen 2.239 Opfer, die mit Finanzmitteln der Hersteller der betreffenden Desinfektionsmittel entschädigt werden.
Der Ausschuss beschloss außerdem detaillierte Kriterien für das anstehende Inkrafttreten der Revision zum Sondergesetz, darunter Kriterien für Entschädigungszahlungen und Opferklassen.
In Südkorea wurde die Katastrophe wegen Desinfektionsmitteln für Luftbefeuchter 2011 erstmals bekannt. Diese hatten Lungenerkrankungen verursacht, die in einigen Fällen tödlich endeten.