US-Verteidigungsminister Mark Esper hat sich erneut für eine multilaterale Allianz im indo-pazifischen Raum ausgesprochen.
Die USA müssten sich stärker auf multilaterale Allianzen konzentrieren als auf bilaterale, sagte er am Mittwoch bei einem Seminar der amerikanischen Denkfabrik RAND Corporation.
Es gebe zu viele Allianzen mit einzelnen Staaten und die USA seien gut darin. Er nannte in diesem Zusammenhang insbesondere Japan, Südkorea und Australien. Doch müssten die USA stärker auf einer multilateralen Plattform aktiv werden.
Die USA wollten daher das Quartett im Indo-Pazifik erweitern. Esper nannte die NATO als gutes Beispiel für eine solche Form der kollektiven Sicherheit.
Auch der stellvertretende US-Außenminister Stephen Biegun hatte im letzten Monat gesagt, dass es in der indo-pazifischen Region keine der NATO vergleichbare Struktur gebe.