Südkorea ist zum dritten Mal in den Zwischenstaatlichen Ausschuss der UNESCO für die Erhaltung des immateriellen Kulturerbes gewählt worden.
Zuvor war das Land 2008 und 2014 in das Komitee gewählt worden, das über die Aufnahme von Vorschlägen in die Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit entscheidet.
Die Wahl fand bei der achten Generalversammlung der Vertragsstaaten der UNESCO-Konvention zur Erhaltung des immateriellen Kulturerbes am Donnerstag (Ortszeit) in Paris statt. 80 von 146 Ländern unterstützten Südkorea.
Die Amtszeit dauert vier Jahre. Ein Mitgliedsland kann nicht für zwei aufeinanderfolgende Amtszeiten gewählt werden.
Mit der Wahl ins Komitee werde Südkorea voraussichtlich in der Lage sein, sich aktiv an wichtigen Diskussionen und Entscheidungen bezüglich der Aufnahme in die Liste des immateriellen Kulturerbes und der internationalen Kooperation für den Schutz des immateriellen Kulturerbes zu beteiligen, hieß es aus der südkoreanischen Vertretung bei der UNESCO.