Der japanische Verteidigungsminister hat zu einer engeren Zusammenarbeit in der indo-pazifischen Region aufgerufen.
Auf diese Weise solle der Bedrohung durch China und Nordkorea entgegengewirkt werden, sagte der Diplomat am Mittwoch bei einem Web-Seminar des in Washington angesiedelten Zentrums für Strategische und Internationale Studien.
Nordkorea baue seine Raketen-Kapazitäten in drastischer Weise aus. Nordkoreas Absichten müsse mehr Beachtung geschenkt werden.
Japan habe vor dem USA-Nordkorea-Gipfel im Juni 2018 die Stationierung des Aegis Ashore-Systems für die Abwehr ballistischer Raketen angestrebt. Dieser Plan sei kürzlich aus Sicherheitsgründen zurückgezogen worden.
Kono sprach außerdem von einer wachsenden Sicherheitsbedrohung durch China. Die Verteidigungsausgaben des Landes seien in den zurückliegenden 30 Jahren um das 44-Fache gestiegen, hieß es.
He continued that in order to keep Chinese expansion in check, there is a need to force China to pay some cost when it is violating international rules, calling for a larger regional or global mechanism beyond the U.S. and Japan to do so.