Eine südkoreanische Bürgerorganisation führt eine globale Kampagne durch, um das Internationale Olympische Komitee (IOC) zu kritisieren.
Das teilte VANK (Voluntary Agency Network of Korea) am Dienstag mit.
Grund ist, dass das IOC erlaubte, dass Japan auf einer Landkarte für die Anzeige der Route des Fackellaufs für die Olympischen Sommerspiele 2020 in Tokio die südkoreanischen Felseninseln Dokdo als japanisches Territorium einzeichnete. Dagegen hatte das IOC Südkorea verboten, auf der Flagge der koreanischen Halbinsel bei den Winterspielen 2018 in PyeongChang Dokdo zu markieren, und zwar aus dem Grund, dass es sich um eine politische Handlung gegen den olympischen Geist handele.
VANK kritisierte auch, dass das IOC es erlaubte, an Wettkampfstätten bei den Spielen in Tokio die Flagge der aufgehenden Sonne, ein Symbol für Japans Kriegsverbrechen, zu zeigen. Das stelle einen Ausdruck der Rassendiskriminierung und Ausländerfeindlichkeit dar, der im Widerspruch zum olympischen Geist stehe, betonte die Organisation.