Der Taifun Maysak hat an vielen Orten in Südkorea Schaden angerichtet.
Der neunte Taifun des Jahres zog östlich der Insel Jeju vorbei und traf dann an der Südküste auf Land. Maysak erreichte heute gegen 2.20 Uhr die südöstliche Hafenstadt Busan und fegte über den östlichen Teil der koreanischen Halbinsel. Der Taifun zog um 6.30 Uhr ins Ostmeer vor Donghae in der Provinz Gangwon.
Mehr noch als die heftigen Regenfälle sorgte der Starkwind für Schaden. Auf Jeju erreichte die Spitzengeschwindigkeit 49 Meter pro Sekunde.
In Busan wurde ein Todesfall gemeldet. Insgesamt 120.000 Haushalte waren vom Stromausfall betroffen, darunter 36.000 auf Jeju, 20.000 in der Provinz Süd-Gyeongsang und 3.800 in Busan.
Einige AKW-Blöcke wurden automatisch stillgelegt. Flüge und Zugfahrten wurden abgesagt, es kam zu Überflutungen von Straßenabschnitten.