Die US-Regierung hat das Reiseverbot für Nordkorea erneut um ein Jahr verlängert.
Damit wurde das anlässlich des Todes des US-Studenten Otto Warmbier im Jahr 2017 verhängte Reiseverbot zum dritten Mal nach 2018 und 2019 verlängert.
Nach Angaben des Amtsblatts der USA Federal Register am Dienstag (Ortszeit) wies Außenminister Mike Pompeo auf ein fortbestehendes ernstes Risiko bei Nordkorea-Reisen hin und verkündete die Verlängerung des Reiseverbots.
Das Außenministerium erläuterte, dass alle US-Pässe ab 1. September 2017 für Reisen nach, in oder durch Nordkorea ungültig blieben, sofern sie nicht speziell für solche Reisen validiert würden. Diese Maßnahme werde bis 31. August 2021 verlängert.
Das Reiseverbot war nach dem Tod von Otto Warmbier verhängt worden, der sechs Tage nach seiner Rückkehr aus Nordkorea im Juni 2017 gestorben war. Der damals 22-Jährige war nach einer 17-monatigen Gefangenschaft in Nordkorea im Koma liegend heimgeschickt worden.