Der Gouverneur der Provinz Gyeonggi, Lee Jae-myung, hat allen dortigen Beamten angeordnet, zwei Wochen lang auf Kontakte zu anderen Menschen zu verzichten.
Damit soll eine Ausbreitung von Covid-19 verhindert werden.
Lee wies alle Beamten der Provinzverwaltung, der ihr unterstehenden Institutionen sowie der zugehörigen Städte und Landkreise und die Mitarbeiter der diesen unterstehenden Institutionen an, zwei Wochen lang die persönlichen Schutzregeln zu befolgen. Dazu zählen ein Verbot von privaten Zusammenkünften und eine Maskenpflicht.
Lee gab in einem SNS-Beitrag bekannt, dass er eine entsprechende Anordnung erteilt habe. Allen Beamten und Mitarbeitern der öffentlichen Institutionen der Region Gyeonggi seien in den nächsten zwei Wochen Kontakte zu anderen Menschen außer ihren Angehörigen und außer zu Dienstzwecken untersagt, mit Ausnahme von unumgänglichen Fällen.
Infektionen von öffentlich Bediensteten würden einen Kollaps der Front für die Seucheneindämmung bedeuten. Sie würden Misstrauen in das System für die Eindämmung verursachen und könnten im Extremfall zur Lahmlegung von Regierungsorganisationen führen, begründete der Gouverneur seine Entscheidung.