Das US-Justizministerium will 280 Konten beschlagnahmen, die mit zwei Hacking-Fällen in Verbindung gebracht werden, hinter denen offenbar Nordkoreaner stehen.
Das Ministerium und die Nachrichtenagentur AP teilten mit, dass am Donnerstag (Ortszeit) eine entsprechende Klage bei einem Bundesgericht in Washington DC eingereicht worden sei.
Nordkoreanische Hacker hätten Kryptowährung im Wert von mehreren Millionen Dollar gestohlen und die Gelder über chinesische außerbörsliche Händler gewaschen, erklärte das Ressort.
In einem der beiden Fälle seien im September 2019 2,5 Millionen Dollar unter anderem aus einem Krypto-Wallet einer in den USA ansässigen Firma gestohlen und mittels 100 Konten gewaschen worden.
Das Justizministerium hatte in einer Pressemitteilung im März bekannt gegeben, dass 2018 bei einem Hackingangriff auf eine Kryptowährungsbörse Kryptogelder im Wert von 250 Millionen Dollar gestohlen worden seien und dass es nordkoreanische Mittäter gegeben habe. Zwei Chinesen seien wegen des Vorwurfs der Wäsche von Kryptogeldern im Wert von 100 Millionen Dollar angeklagt worden.