Eine Vereinigung von Nachwuchsärzten hat sich der Anordnung der Regierung zur Beendigung ihres Streiks widersetzt.
Einige Mediziner wollten heute den Kliniken ihre Kündigungen einreichen, teilte die Vereinigung der Ärzte im Praktikum und Assistenzärzte mit (KIRA) am Mittwoch mit.
Vor der Anordnung durch die Regierung hätten die Trainees trotz des Streiks weiter Covid-19-Patienten behandelt. Sie würden nun auf Freiwilligenarbeit umstellen.
Die Nachwuchsmediziner traten Ende letzter Woche in einen Streik, weil sie Reformpläne der Regierung ablehnen. Insbesondere wehren sie sich dagegen, dass mehr Studienplätze im Fach Humanmedizin vergeben werden sollen.
Die Regierung hatte angesichts der jüngst wieder stärkeren Corona-Ausbreitung eine Rückkehr der Ärzte an den Arbeitsplatz angeordnet. Wer sich der Anordnung widersetze, dem könne die Approbation entzogen werden. Auch drohe eine bis zu dreijährige Haftstrafe.
Die Vereinigung will jedoch ungeachtet der angekündigten Strafen an der Arbeitsniederlegung festhalten.