Präsident Moon Jae-in hat betont, dass eine besondere Reaktion auf eventuell zunehmende wirtschaftliche Schwierigkeiten inmitten der eskalierenden Coronakrise erforderlich sei.
Sollte die soziale Distanzierung der Stufe 2 lange gelten, würden sich die wirtschaftlichen Schwierigkeiten weiter vergrößern, sagte Moon bei einer Kabinettssitzung am Dienstag. Falls nötig, könnte eine Notfallsitzung zur Wirtschaft unter seiner Leitung abgehalten werden.
Der Staatschef hatte seit dem 19. März sechsmal solche Sitzungen geleitet. Dabei waren Corona-Hilfsmaßnahmen mit einem Volumen von 277 Billionen Won (228 Milliarden Dollar) beschlossen worden.
Moon forderte, mögliche Szenarien abhängig von der Covid-19-Ausbreitung zu ermitteln und gründlich Gegenmaßnahmen zu jedem Szenario auszuarbeiten. Die Auswirkungen der aktuellen Umsetzung der sozialen Distanzierung der Stufe 2 auf die Wirtschaft und das Leben der Bürger müssten unter die Lupe genommen werden. Nötigenfalls sollten vorhandene Notmaßnahmen ergänzt oder zusätzliche Schritte beschlossen werden.
Er verlangte weiter, den bereits veröffentlichten wirtschaftlichen Kurs im zweiten Halbjahr an die veränderte Situation anzupassen.