Handelsministerin Yoo Myung-hee hat Japan um Unterstützung für ihre Kandidatur als WTO-Chefin gebeten.
In einem schriftlichen Interview mit der japanischen Nachrichtenagentur Kyodo News, über das am Montag berichtet wurde, betonte Yoo, dass die Wahl des WTO-Chefs von dem bilateralen Handelsstreit unabhängig sei.
Im Falle ihrer Wahl an die Spitze der Welthandelsorganisation wolle sie auf der Grundlage von Objektivität und Fairness im Interesse der Mitgliedsländer handeln.
Denn ein WTO-Generaldirektor vertrete nicht die Interessen bestimmter Mitglieder. Südkorea und Japan säßen außerdem im selben Boot, wenn es um die Angewiesenheit auf Freihandel und multilaterale Systeme gehe.
Yoo bewirbt sich neben sieben weiteren Kandidaten um den Chefposten. Japan wolle laut Berichten aber einen anderen Kandidaten unterstützen.