Das Vereinigungsministerium hat einen Plan für einen Tauschhandel mit der nordkoreanischen Firma Korea Kaesong Koryo Insam Trading Corporation rückgängig gemacht.
Das habe das Ministerium am Montag bei einer Berichterstattung vor dem parlamentarischen Geheimdienstausschuss hinter verschlossenen Türen mitgeteilt, sagten die Abgeordneten Kim Byung-kee von der Regierungspartei und Ha Tae-keung von der Partei für Zukunft und Integration. Dabei war Vizevereinigungsminister Suh Ho anwesend.
Grund ist, dass die Firma von den internationalen Sanktionen betroffen ist und vermutlich dem Büro 39 der nordkoreanischen Arbeiterpartei untersteht, das sich mit dem Devisenerwerb beschäftigt.
Ha sagte, dass das Vereinigungsministerium sich anscheinend beim Nachrichtendienst nicht genau über die Firma informiert habe. Das Projekt müsse als vollständig zurückgenommen betrachtet werden.
Kim sagte, es habe Stimmen gegeben, nach denen die Kommunikation zwischen dem Vereinigungsministerium und dem Geheimdienst über das Büro 39 nicht reibungslos gewesen sei.
Der neue Vereinigungsminister Lee In-young hatte die Idee vorgestellt, angesichts der Nordkorea-Sanktionen durch den Warenaustausch einen Durchbruch bei der innerkoreanischen Kooperation und im Austausch herbeiführen zu wollen.