In der südkoreanischen Hauptstadt Seoul gilt ab dem heutigen Montag eine Maskenpflicht.
Damit ist jeder in Seoul dazu verpflichtet, im öffentlichen Raum einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Grund ist ein mehr als einwöchiger starker Anstieg der Corona-Infektionszahlen.
Der kommissarische Oberbürgermeister von Seoul, Seo Jeong-hyup, verkündete die Entscheidung am Sonntag auf einer Pressekonferenz. Das Tragen von Masken sei die Grundlage der Schutzmaßnahmen im Alltag, sagte der Beamte.
Den Vorschriften nach müssen die Bürger die Maske stets tragen, eine Ausnahme gilt lediglich, wenn gegessen oder getrunken wird.
Der Interimsbürgermeister rief die Bürger zur aktiven Kooperation auf. Diese hätten sich bislang sehr kooperativ gezeigt, stellte er in Bezug auf die bereits zuvor beschlossene Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln fest.
Die Stadt wolle eine Maßnahme ergreifen, wonach ein Verstoß unmittelbar zum Ausschluss führt. Diese strenge Regelung soll für 12 Arten von Einrichtungen gelten, in denen eine hohe Gefahr der Weitergabe des Coronavirus bestehe. Wird dort einmal gegen die Auflagen verstoßen, müssen diese schließen.