Die im Streik befindlichen Nachwuchsärzte wollen die Behandlung von Corona-Patienten unterstützen.
Darauf einigten sich die Vereinigung von Ärzten in Praktikum und Facharztausbildung sowie die Regierung am Sonntag in einer Notsitzung unter Leitung von Ministerpräsident Chung Sye-kyun.
Auch kündigten Medizinerkreise, darunter die Vereinigung der Nachwuchsärzte, an, dass mit der Regierung ernsthaft verhandelt werden solle.
Das Büro des Ministerpräsidenten teilte aber auch mit, dass die Einigung nicht das Ende des Streiks und die vollständige Rückkehr an den Arbeitsplatz bedeute.
Aufgrund der sich zuspitzenden Corona-Lage konnte offenbar zunächst ein Kompromiss erzielt werden. Dieser sieht vor, dass die jungen Mediziner trotz des laufenden Streiks zur Arbeit zurückkehren, während gleichzeitig mit der Regierung verhandelt wird.
Die Nachwuchsärzte hatten am Freitag die Arbeit niedergelegt. Sie wehren sich gegen Reformpläne der Regierung, nach denen mehr Studienplätze im Fach Medizin vergeben werden sollen.