Nationales
Sarang Jeil Kirche kritisiert Vorgehen der Regierung in Coronavirus-Krise
Write: 2020-08-21 14:06:01 / Update: 2020-08-21 15:20:03
Die umstrittene Sarang Jeil Kirche in Seoul hat das Vorgehen der Regierung in Bezug auf Coronavirus-Infektionen im Zusammenhang mit der Kirche heftig kritisiert.
Vertreter der Kirche und des sogenannten Krisenkomitees von Teilnehmern der Anti-Regierungs-Kundgebung am Unabhängigkeitstag kritisierten auf einer Pressekonferenz Äußerungen von Kim Boo-kyum, einem Kandidaten für den Vorsitz der Regierungspartei, über die Kundgebungsteilnehmer. Kim habe die Teilnehmer als eine rechtsextreme Gruppierung, die sich zu einer Terrorgruppe entwickelt habe, verunglimpft.
Der Versuch der Regierung, die Bürger unmittelbar zu kontrollieren, stelle eine Herausforderung der freien und demokratischen Republik Koreas und eine absurde Forderung nach Totalitarismus dar, behaupteten sie.
Der inzwischen mit dem Coronavirus infizierte Pastor der Kirche, Jun Kwang-hoon, warf der Regierung in einer Stellungnahme die Verbreitung von schwarzer Propaganda vor, dass die an der Kundgebung auf dem Gwanghwamun-Platz teilgenommenen Gläubigen das Virus verbreitet hätten.
Der umstrittene Pastor behauptete, dass die Regierung mittels der Seuchenbekämpfung eine Herrschaft schrecklicher als das Kriegsrecht ausübe. Sie interniere Bürger unter dem Vorwand der Virusinfektion in Krankenhäusern, dies bedeute, dass Konzentrationslager wie solche in Nordkorea entstünden.
Er betonte, er wolle bis zum Ende kämpfen, und rief die Öffentlichkeit zur Beteiligung auf.
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