Das südkoreanische Vereinigungsministerium hat einer privaten Organisation die Lieferung von Schutzanzügen gegen Covid-19 nach Nordkorea genehmigt.
Die stellvertretende Ministeriumssprecherin Cho Hye-sil teilte heute mit, den Antrag einer Organisation auf die Lieferung von Gütern zur Eindämmung von Covid-19 im Wert von 180 Millionen Won (knapp 152.000 Dollar) genehmigt zu haben.
Dabei handelt es sich hauptsächlich um Schutzanzüge. Auch die weiteren Artikel seien von den Sanktionen der Vereinten Nationen ausgenommen worden, hieß es.
Der Name der Organisation könne jedoch auf deren Wunsch nicht bekannt gemacht werden, sagte sie weiter.
Das Ressort hatte am 6. August einer privaten Organisation die Lieferung von Masken im Wert von 300 Millionen Won (253.000 Dollar) an Nordkorea erlaubt.