In Seoul werden von null Uhr am morgigen Freitag bis 24 Uhr am 30. August alle Kundgebungen mit mehr als zehn Teilnehmern untersagt.
Die Stadt Seoul teilte mit, die Hauptstadt sei dicht bevölkert und von vielen Menschen frequentiert, so dass die Gefahr einer weiteren raschen Ausbreitung von Infektionen mit dem Coronavirus hoch sei. Der Beschluss sei eine präventive Maßnahme.
Unter aktuellen Umständen sei die Einhaltung einer stärkeren sozialen Distanz nötig, hieß es weiter.
Bislang galt das Verbot für Kundgebungen mit mehr als 50 Teilnehmern in Innenräumen. An einer Kundgebung, die draußen stattfindet, durften bis zu 100 Menschen teilnehmen.