Die Anzahl der neuen Covid-19-Fälle in Südkorea ist wegen eines explosionsartigen Anstiegs bei den lokalen Infektionen auf fast 300 geklettert.
Laut den Zentren für Krankheitskontrolle und –prävention wurden 297 Neuinfektionen am Dienstag bestätigt, davon 283 lokale Infektionen und 14 aus dem Ausland eingeschleppte Fälle. Bisher seien insgesamt 16.058 Coronavirus-Infizierte im Land erfasst worden.
252 lokale Infektionen wurden in der Hauptstadtregion gemeldet, davon 150 Fälle in Seoul, 94 in der Provinz Gyeonggi und acht in Incheon.
In Busan wurden neun Fälle bekannt, während die Provinz Gangwon fünf Fälle und Gwangju vier Fälle meldeten. In insgesamt 13 provinzfreien Städten und Provinzen wurden lokale Infektionen registriert, lediglich Daejeon, Ulsan sowie die Provinzen Süd-Gyeongsang und Jeju blieben verschont.
Bei zwei der 14 eingeschleppten Fälle handelt es sich um Südkoreaner, die weiteren zwölf sind ausländische Staatsbürger. Zwei Fälle wurden im Zuge der Einreisekontrollen erfasst.
Am Dienstag wurden 72 weitere Infizierte genesen aus der Quarantäne entlassen. Die Zahl der Getesteten stieg deutlich. Mit Stand 0 Uhr am heutigen Mittwoch warten 31.022 Menschen, damit 5.803 mehr als am Vortag, auf das Testergebnis.
Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 liegt unverändert bei 306.