Seit Mittwoch gilt im Großraum Seoul aufgrund des explosiven Wiederauflebens von Covid-19 in der Region die vollständige Durchsetzung der Regeln für soziale Distanzierung der Stufe 2.
Nach den verbindlichen Regeln ist jede Versammlung, Sitzung und Veranstaltung, an der 50 oder mehr Personen in Innenräumen und wenigstens 100 Personen im Freien teilnehmen, in der Hauptstadtregion bis zum 30. August grundsätzlich verboten.
Kunstausstellungen, öffentliche Anhörungen und Einstellungsverfahren sowie persönliche Veranstaltungen wie Hochzeiten und Beerdigungen können nicht abgehalten werden, wenn die Teilnehmerzahl für Indoor-Veranstaltungen 50 Personen überschreitet. Verstöße gegen das Verbot können mit einer Geldstrafe von bis zu drei Millionen Won geahndet werden.
Gottesdienste und kirchliche Versammlungen in der Metropolregion Seoul mit persönlicher Anwesenheit sind ebenfalls verboten.
Etwa zwölf Arten sogenannter Hochrisikogeschäfte wie Nachtclubs, Karaoke-Räume, Buffetrestaurants und Internetcafés werden geschlossen, ebenso öffentliche innerräumliche Einrichtungen wie Museen, Kunstgalerien und Bibliotheken.