Südkorea plant eine milliardenschwere Unterstützung für die Ausfuhr von Dienstleistungen.
Finanzminister Hong Nam-ki kündigte heute an, dass bis 2023 4,6 Billionen Won oder 3,9 Milliarden Dollar investiert würden, um sechs Dienstleistungsbranchen zu Exportschlagern zu machen.
Diese Bereiche seien Content-Industrie, medizinische Dienste und Gesundheitsservice, Bildungstechnologie, digitale Dienste, Fintech und Ingenieurwesen.
Bei einer Sitzung mit den für Wirtschaftsfragen zuständigen Kabinettskollegen sagte er weiter, dass die politischen Anstrengen im zweiten Halbjahr auf die Stärkung der Exportkapazitäten gerichtet würden.
Die Regierung wolle für die notwendige Infrastruktur sorgen und den Unternehmen Unterstützung anbieten, damit sie international wettbewerbsfähiger würden.
Südkorea wolle bis 2025 zu den zehn führenden Dienstleistungsexporteuren zählen.
Zurzeit liegt das Land in diesem Bereich auf Platz 16.