Außenministerin Kang Kyung-wha hat unterstrichen, dass Südkorea das Potenzial besitze, um einen Beitrag zur G7 zu leisten.
In einem Gespräch mit Reportern nach der Rückkehr von ihrem Besuch in Deutschland am Dienstag sagte Kang, die zurzeit wichtigste Angelegenheit für die Welt sei Covid-19. Südkorea verfüge über die Fähigkeiten und Kapazitäten, um auf diesem Gebiet einen Beitrag zu leisten.
Es werde sicherlich Themen auf der Agenda geben, zu denen Südkorea sich einbringen könne. Südkorea wolle keine Gelegenheit ungenutzt lassen, um einen Beitrag für die internationale Gemeinschaft zu leisten.
Kang hatte am Montag in Berlin ihren deutschen Amtskollegen Heiko Maas zu einem Gespräch getroffen. Maas sagte dabei, dass die deutsche Regierung eine Teilnahme Südkoreas am G7-Gipfel begrüßen würde.
Südkoreas Chefdiplomatin sagte nach ihrer Rückkehr aber auch, dass laut Maas einer tatsächlichen Erweiterung der G7 umfassende Diskussionen und Untersuchungen der Mitgliedsländer vorausgehen müssten.
US-Präsident Donald Trump, Gastgeber des diesjährigen G7-Gipfels, hatte im Mai angekündigt, auch Südkorea, Australien, Indien und Russland zu dem Gipfel einladen zu wollen.
Zu den Berichten, nach denen Trump den G7-Gipfel auf einen Termin nach der Präsidentenwahl im November verlegen wolle, sagte Kang, dass sie noch nicht offiziell über den Termin informiert worden sei.