Das System für die Inhaftierung einfacher Soldaten wird nach dem 124-jährigen Bestehen in die Geschichte eingehen.
Das Verteidigungsministerium teilte mit, dass ein entsprechender Änderungsentwurf zum Gesetz für Militärisches Personalmanagement am Dienstag auf der Kabinettssitzung verabschiedet worden sei. Das neue Gesetz werde am 5. August in Kraft treten.
In der aktuellen Fassung des Gesetzes sind als Disziplinarmaßnahmen für einfache Soldaten unter anderem die Degradierung, Inhaftierung und Urlaubssperren vorgesehen. Gemäß der Revision wird die Inhaftierung abgeschafft, stattdessen werden eine Ausbildung für die militärische Disziplin, eine Sold-Kürzung und Verwarnung auf die Liste gesetzt.
Das Wegsperren von Soldaten in einer Zelle in der Kaserne sorgte für Kritik, dass die Maßnahme verfassungswidrig sei.
Das System wurde mit einer Verfügung von König Gojong der Joseon-Dynastie im Januar 1896 eingeführt.