Nach Angaben der Stadtverwaltung sind keine Mängel im Prozess der Wasseraufbereitung in Seoul festgestellt worden.
Die entsprechenden Untersuchungsergebnisse teilte die Behörde für Wasserwerke der Hauptstadt am Dienstag vor der Presse mit. Anlass der Untersuchungen waren Meldungen über mutmaßliche Larven im Leitungswasser.
Bei einer gemeinsamen Untersuchung des Umweltministeriums und der Stadtverwaltung sowie bei Kontrollen durch ein gemeinsames Untersuchungsteam des Zivilsektors und der öffentlichen Hand sei festgestellt worden, dass der Wasseraufbereitungsprozess in allen sechs von der Stadt betriebenen Wasseraufbereitungszentren in Ordnung sei.
In allen Zentren sei keine Larve in Aktivkohle gefunden worden. Die Wasseraufbereitungsanlagen in Seoul seien anders als die in Incheon vollständig abgedichtet. Die Insektennetze und Anlagen zum Schutz gegen Würmer seien in tadellosem Zustand gewesen, hieß es weiter.
Bei 73 Beschwerden wegen mutmaßlicher Larven im Leitungswasser in Seoul, die vom 14. bis 26. Juli eingegangen waren, habe kein einziger Fall nach Untersuchungsergebnissen im Zusammenhang mit dem Leitungswasser gestanden.