Die Lebenserwartung der Südkoreaner beträgt mit Stand von 2018 82,7 Jahre.
Damit werden die Südkoreaner zwei Jahre länger als der Durchschnitt in den OECD-Ländern leben. Verglichen mit Japan, Spitzenreiter in diesem Bereich, ist die Lebenserwartung der Südkoreaner 1,5 Jahre geringer.
Entsprechende Ergebnisse der Auswertung von Daten aus dem Jahr 2018 in den diesjährigen OECD Gesundheitsstatistiken gab das Ministerium für Gesundheit und Soziales am Mittwoch bekannt.
Die Sterbefälle aufgrund von Krebserkrankungen liegen bei 160,1 pro 100.000 Einwohner in Südkorea. Die Sterbefälle wegen Erkrankungen des Herzkreislaufsystems erreichen 142,1 pro 100.000 Einwohner, die aufgrund von Demenz 11,3. Alle Werte sind niedriger als der OECD-Durchschnitt.
Die Sterberate aufgrund von Atemwegserkrankungen ist dagegen mit 79,8 pro 100.000 Einwohner höher als der OECD-Durchschnitt von 68,6.
Bei der Suizidrate rangiert Südkorea unter den OECD-Mitgliedern auf Platz zwei hinter Litauen.
Der Anteil der über 15-Jährigen, die übergewichtig und fettleibig sind, ist mit 34,3 Prozent am zweitniedrigsten hinter Japan, das auf 26,7 Prozent kam.
Lediglich 32 Prozent der über 15-Jährigen in Südkorea glauben, dass sie gesund seien. Damit bildet Südkorea das Schlusslicht.