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Internationales

UN-Sonderberichterstatter will Informationen zu Untersuchungen gegen Organisationen anfordern

Write: 2020-07-22 10:39:01Update: 2020-07-22 14:04:03

Ein UN-Sonderberichterstatter will von der südkoreanischen Regierung detaillierte Informationen wegen geplanter Untersuchungen anfordern. Diese wurden wegen gemeinnütziger Körperschaften beschlossen, die umstrittene anti-nordkoreanische Flugblattaktionen vorangetrieben hatten.

Das teilte der UN-Sonderberichterstatter für Menschenrechte in Nordkorea, Tomas Ojea Quintana, am Mittwoch in einem Interview mit den US-Sendern Radio Free Asia und Voice of America mit.

Er wolle Details der Inspektion im Zusammenhang mit Organisationen für Menschenrechte in Nordkorea erfahren. Anschließend könne man die südkoreanische Regierung offiziell zu einer ausgewogenen Herangehensweise auffordern, hieß es.

Zwar hätten alle Länder Kontrollrechte in Bezug auf Bürgerorganisationen. Dabei dürften die Organisationen aber nicht an ihrer Aufgabenerfüllung gehindert werden. In dem konkreten Fall beschäftigten sich die Organisationen mit einer sehr wichtigen Angelegenheit, nämlich den Menschenrechten in Nordkorea.

Er hoffe daher, dass die Regierung den Vorrang des Gesetzes und internationale Menschenrechtsgesetze beachte und maßvoll handele.

Das Vereinigungsministerium will anlässlich der Kontroverse über anti-nordkoreanische Flugblattaktionen nordkoreanischer Flüchtlingsgruppen wie „Kämpfer für ein freies Nordkorea“ ab Ende Juli die Arbeit von 25 gemeinnützigen Körperschaften unter die Lupe nehmen.

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