Die Schülerinnen und Schüler in Südkorea sind größer und wiegen mehr als die Schüler früher.
Das Bildungsministerium veröffentlichte am Mittwoch Auswertungen einer letztjährigen Gesundheitsuntersuchung. Untersucht wurden über 100.000 Schüler an 1.023 Schulen im Land.
Demnach sind die Schüler in der dritten Oberschulklasse im Durchschnitt 174 Zentimeter groß. Das sind 0,2 Zentimeter mehr als der Durchschnitt im Jahr 2018. Bei den Schülerinnen nahm die durchschnittliche Größe um 0,3 Zentimeter auf 161,2 Zentimeter zu.
Das durchschnittliche Gewicht der Schüler in der dritten Mittelschulklasse nahm auf 65,3 Kilogramm von 64,6 Kilo im Jahr 2018 zu. Bei den Schülerinnen lag der Durchschnitt bei 55,3 Kilo und war ähnlich dem Stand 2018.
Der Anteil der übergewichtigen Schülerinnen und Schüler erreichte 25,8 Prozent. Der Anteil nahm in den letzten fünf Jahren jährlich um etwa einen Prozentpunkt zu. Das Phänomen ist in den Städten deutlicher zu erkennen als in ländlichen Gebieten.
Nach weiteren Angaben antworteten neun von zehn Schülern, dass sie mindestens einmal in der Woche Instantnudeln Ramyeon essen. Acht von zehn Schülern essen mindestens einmal wöchentlich Fastfood wie Hamburger oder Pizza.