Koreanerorganisationen in Los Angeles haben US-Präsident Donald Trump wegen seiner umstrittenen Äußerungen über Südkoreaner verurteilt.
Anlass ist ein Beitrag von Larry Hogan, Gouverneur von Maryland, für die Zeitung „Washington Post“. Hogan schrieb darin, Trump habe bei einem Treffen mit den republikanischen Gouverneuren im Februar gesagt, dass er es wirklich nicht möge, mit Präsident Moon Jae-in umzugehen. Er habe auch gesagt, dass die Südkoreaner „schreckliche Menschen“ seien.
In einer Stellungnahme teilten 36 Koreanerorganisationen einschließlich des Verbandes der Korea-Amerikaner von Los Angeles (KAFLA) mit, sie äußerten in Vertretung der Gesellschaft der Koreanischstämmigen in Los Angeles tiefes Bedauern über sehr unangemessene und demagogische Äußerungen von Präsident Trump über die Südkoreaner und Präsident Moon Jae-in. KAFLA will ein Schreiben an Trump schicken und verlangen, eine Wiederholung unangemessener Bemerkungen zu verhindern.
Auch Politiker in Los Angeles äußerten sich kritisch zu Trump. Mark Ridley-Thomas, ein Supervisor von Los Angeles County, sagte, er spreche sich gegen Rassendiskriminierung und alle Formen von Vorurteilen aus und stehe auf der Seite der Koreanergemeinde.
Herb Wesson, ein Mitglied des Stadtrats von Los Angeles, sagte, die eindeutige Rassendiskriminierung von Präsident Trump gegenüber den südkoreanischen Staatsbürgern sei gemein und widerlich.