Nach Angaben der Regierung ist noch keine Entscheidung darüber getroffen worden, ob Teile des Grüngürtels um die Hauptstadtregion als Baugebiete ausgewiesen werden.
Die Regierung hatte die Idee letzte Woche ins Spiel gebracht, um besser gegen die Wohnungsknappheit vorgehen zu können.
Ein Beamter des Blauen Hauses sagte Reportern, dass für eine solche Entscheidung verschiedene Faktoren, darunter die Auswirkungen und damit zusammenhängenden Kosten, berücksichtigt werden müssten.
Die Position des Präsidialamtes sei es, die Angelegenheit zum Gegenstand einer öffentlichen Diskussion zu machen.
Auch der politische Chefberater Kim Sang-jo und Ministerpräsident Chung Sye-kyun hätten sich zuletzt im Prinzip ähnlich geäußert und gesagt, dass noch keine Einigung erzielt worden sei, sagte der Beamte weiter.
Kim hatte am Freitag gesagt, dass die regierende Minjoo-Partei Koreas und die Regierung bereits ihre Ansichten erörtert hätten. Premier Chung erklärte am Sonntag, dass die Angelegenheit eine sehr vorsichtige Herangehensweise erfordere.