Präsident Moon Jae-in und sieben weitere Staats- oder Regierungschefs haben einen gleichberechtigten Zugang zu Impfstoffen gegen Covid-19 gefordert.
In der US-Zeitung „Washington Post“ erschien am Mittwoch (Ortszeit) ihr gemeinsamer Beitrag mit der Überschrift „Die internationale Gemeinschaft muss einen gleichberechtigten weltweiten Zugang zu einem Covid-19-Impfstoff gewährleisten“.
Sie forderten die Staatsführer weltweit auf, sich dazu verpflichten, basierend auf dem Geist einer größeren Freiheit für alle, zu einer gerechten Verteilung des Covid-19-Impfstoffs beizutragen, hieß es darin.
Der Beitrag wurde gemeinsam von Präsident Moon, dem kanadischen Premierminister Justin Trudeau, der äthiopischen Präsidentin Sahle-Work Zewde, der neuseeländischen Premierministerin Jacinda Ardern, dem südafrikanischen Präsidenten Cyril Ramaphosa, dem spanischen Premierminister Pedro Sanchez, dem schwedischen Premierminister Stefan Löfven und dem tunesischen Premierminister Elyes Fakhfakh verfasst.
Sie zitierten die Stellungnahme von UN-Generalsekretär Antonio Guterres „Niemand ist sicher, bevor nicht alle sicher sind“. Impfungen seien die beste Chance, die Pandemie zu beenden, jedoch nur, wenn alle Länder Zugang zum Impfstoff erhalten, schrieben sie weiter.
Sie wiesen darauf hin, dass es derzeit fast 200 potenzielle Covid-19-Impfstoffkandidaten gebe. Es bestehe die Hoffnung, dass sich bald einer oder mehrere als sicher und wirksam erweisen würden. Was als nächstes passiere, sei ebenso wichtig. Dies könne kein Rennen mit einem Sieger sein. Wenn einer oder mehrere Impfstoffe erfolgreich seien, müsse dies ein Sieg für uns alle sein, betonten sie.