Die ersten Nutznießer eines für Wehrdienstverweigerer aus Gewissensgründen eingeführten Ersatzdienstes sind festgelegt worden.
Das zuständige Prüfkomitee teilte mit, dass es bei seiner ersten Sitzung am Mittwoch 35 Wehrdienstverweigerer für den Ersatzdienst zugelassen habe.
Bei allen Personen handelt es sich um Mitglieder der Zeugen Jehovas. Sie waren wegen der Weigerung, den Wehrdienst anzutreten angeklagt und freigesprochen worden.
Deshalb wurde ihre Aufnahme in den Ersatzdienst ohne eine Untersuchung von Fakten und eine Prüfung beschlossen.
Die Ersatzdienstleistenden werden ab Oktober eingezogen, und in Justizvollzugsanstalten 36 Monate lang auf Gebieten wie Essensausgabe, Gesundheit und Hygiene sowie Gebäudemanagement tätig sein.