Erstmals in Südkorea ist eine Lungentransplantation bei einem Covid-19-Patienten gelungen.
Das Hallym Universitätskrankenhaus gab heute bekannt, dass am 21. Juni eine Lungentransplantation bei einer Patientin in ihren Fünfzigern gelungen sei. Bei der Frau war es wegen Covid-19 zu einer Lungenfibrose gekommen.
Es handelt sich um die erste Covid-19-Lungentransplantation in Südkorea und die neunte in der Welt.
Die Patientin war am 29. Februar wegen eines schweren Covid-19-Verlaufs in das Krankenhaus gebracht worden. Schon bei der Einlieferung ins Krankenhaus war sie auf ein Beatmungsgerät angewiesen. Ihr Zustand hatte sich anschließend weiter verschlechtert, so dass zur Lungenunterstützung am folgenden Tag zum intensivmedizinischen Mittel der extrakorporalen Membranoxygenierung (ECMO) gegriffen werden musste.