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Nationales

Oberstes Gericht bestätigt Freispruch für Sänger und Maler wegen Betrugsvorwurfs

Write: 2020-06-25 11:13:45Update: 2020-06-25 13:50:24

Oberstes Gericht bestätigt Freispruch für Sänger und Maler wegen Betrugsvorwurfs

Photo : YONHAP News

Der Oberste Gerichtshof hat einen Sänger und Maler vom Betrugsvorwurf freigesprochen, der mithilfe von anderen gemalte Gemälde als eigene Werke verkauft hatte.

Damit bestätigte das Richtergremium am Donnerstag das Urteil der Vorinstanz für Cho Young-nam, einem einst beliebten Pop-Sänger.

Man könne es nicht mit Sicherheit als unerlässliche oder wichtige Information für Kunstkäufer betrachten, ob ein Werk vom Künstler selbst oder mithilfe eines Assistenten erstellt worden sei, hieß es zur Begründung.

Cho wurde 2016 wegen des Vorwurfs angeklagt, 21 Gemälde für 153 Millionen Won (127.000 Dollar) in betrügerischer Weise als eigene Werke an 17 Menschen verkauft zu haben. Es hatte sich herausgestellt, dass ein von Cho angeheuerter Maler diese Werke gemalt und Cho selbst nur letzte Pinselstriche vorgenommen hatte.

In erster Instanz war Cho zu zehn Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden. Er habe den Opfern Schock und Enttäuschung bereitet, hatte es geheißen. Er habe zudem mit der Äußerung, dass der Einsatz von Assistenten eine übliche Praxis sei, das Vertrauen in die Kunstbranche beschädigt.

Die Richter in der Berufungsinstanz urteilten jedoch, dass das Thema der Gemälde Chos eigene Idee gewesen sei. Der Assistent habe als eine technische Hilfe gedient, um Chos Ideen umzusetzen.

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