US-Außenminister Mike Pompeo hat im Streit um den chinesischen Huwaei-Konzern südkoreanische Unternehmen als Beispiel für eine internationale Trendumkehr genannt.
Das Blatt wende sich immer stärker gegen das Unternehmen, da Bürger auf der ganzen Welt angesichts der Gefahren im Zusammhang mit dem Überwachungsstaat der Kommunistischen Partei Chinas aufwachen würden.
Huaweis Verträge mit Telekommunikationsanbietern weltweit würden sich in Luft auflösen, da Länder wie die Tschechische Republik, Polen, Schweden und Estland nur zuverlässige Partner in ihren 5G-Netzen zuließen.
Einige der größten Anbieter weltweit würden zu sauberen Telekommunikationsanbietern, sagte der Minister und nannte in diesem Zusammenhang auch die südkoreanischen Unternehmen SK und KT.
Vor einigen Wochen hätten sich die drei großen Telekommunikationsanbieter in Kanada für Ericcson, Nokia und Samsung als Partner entschieden. Die dortige Öffentlichkeit habe mit überwältigender Mehrheit einen Aufbau des 5G-Netzes durch Huawei abgelehnt.
Die US-Regierung hatte unter Trump intensiv Lobbyarbeit betrieben, damit Huawei im Ausland keinen Zugang zu 5G-Netzen erhält.